Nach der Taufe – Leben

„Damit dieses göttliche Leben vor der Sünde bewahrt bleibt und beständig wachsen kann, sollen Sie Ihr Kind im Glauben erziehen.“

(Rituale Romanum)

 

Die Taufe ist nicht das Ende, sondern der Anfang. Sie öffnet einen Weg, der weitergeht – durch die Sakramente, durch das Gebet, durch die Gemeinschaft der Kirche.

 

Eltern und Paten sind aufgerufen, diese Anfangsgnade zu bewahren und wachsen zu lassen. Sie tun dies, indem sie das Kind begleiten:

 

  • bei der Entdeckung des Glaubens,
  • in der Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung,
  • im Teilen von Freude und Leid in der Gemeinschaft.

 

„Der, der in euch das gute Werk begonnen hat, wird es auch vollenden bis zum Tag Christi Jesu.“

(Phil 1,6)

 

🌿 Formen der Tauferinnerung

  • Jährlich am Tauftag die Kerze anzünden und ein Gebet sprechen.
  • Ein kleines Fest in der Familie mit Dank und Segen feiern.
  • In der Pfarrei an Taufgedenkgottesdiensten teilnehmen.
  • Dem Kind später von seiner Taufe erzählen – mit Bildern, Symbolen, Zeugnissen.

So wird die Taufe nicht zur Vergangenheit, sondern zur lebendigen Quelle: ein Weg, auf dem das Kind in Christus verwurzelt und in der Liebe Gottes aufwächst.